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Sanierung

Energieausweis für Baubehörde und Wohnbauförderung

Baubehörde
Ob Sie bei einer Sanierung für die Baubehörde einen Energieausweis benötigen, geben die Landesbauordnungen vor.
In NÖ ist bei der Sanierung eines Einfamilienhaus in der Regel kein Energieausweis nötig. Wird gleichzeitig das Gebäude durch Zubau vergrößert, kann ein Energieausweis erforderlich werden.
Die Ländergesetze sind diesbezüglich sehr unterschiedlich, weshalb hier keine Aussage getroffen werden kann - es ist von Fall zu Fall zu beurteilen.

Wohnbauförderung bei Sanierung
Auch die Wohnbauförderung ist Ländersache und damit gibt es auch dafür keine allgemeine Aussage.

Sanierungsförderung in Niederösterreich

Exemplarisch soll hier das Förderungsmodell für NÖ vorgestellt werden. Die Modelle anderer Bundesländer basieren zum Teil auf einem ähnlichen Prinzip.

Wann ist ein Energieausweis in NÖ für die Eigenheimsanierungsförderung sinnvoll?
Wenn sich die Energiekennzahl des Gebäudes durch die Sanierung halbiert oder unter einen bestimmten Grenzwert rutscht. Dies ist eben durch die Vorlage des Energieausweises zu belegen. Die Energiekennzahl des Gebäudes wird dabei einmal VOR und einmal NACH der Sanierung berechnet und der Unterschied zwischen diesen beiden bzw. die Qualität nach der Sanierung entscheidet über die Förderung.

Nur ein Fenstertausch bewirkt noch keine Halbierung des Heizwärmebedarfes. Eine Außenwanddämmung oder eine Dämmung der obersten Geschoßdecke kann dies aber schon bewirken. Vorhersagen lässt sich das immer nur schwer - viele Faktoren beeinflussen das Ergebnis:

  • die Größe der einzelnen Bauteilflächen,
  • der momentane U-Wert aller Bauteile, also wie sich die Verluste auf alle Bauteile aufteilen und
  • natürlich das Ausmaß der U-Wert-Verbesserung durch die Sanierung.

Lassen Sie daher abklären, welche Maßnahmen am besten geeignet sind, den Heizwärmebedarf zu senken und ob dadurch für Sie nur die 50%ige oder doch eine höhere Förderung in Frage kommt.
(Mein Angebot)

Unterlagen für den Energieausweis bei Sanierung eines Altbaus
Die folgende Aufzählung stellt die idealen Bedingungen dar. Je weniger Unterlagen/Kenntnisse über das Objekt zur Verfügung stehen, desto aufwändiger wird die Bestandsaufnahme, bzw. umso ungenauer wird der Energieausweis:

.) Baujahr des Gebäudes und "Geschichte" über Um- oder Zubauten
.) Grundrisspläne von allen Geschoßen des Hauses oder der Wohnung
.) Schnitt durch das Objekt
(Grundrisse und Schnitte sollten sich in Einreich-/Bestandsplänen finden)
.) Baubeschreibung - woraus besteht die Wand, Decke, Boden etc., wurde nachträglich gedämmt (wann, wieviel?) oder Fenster getauscht (wann?)?
Meine Begehung vor Ort sichert die Erkenntnisse der Unterlagen ab und ergänzt fehlende Daten.
Ebenso erhebe ich die Haustechnik (Heizung, Warmwasserbereitung, u.ä.) bei der Begehung.

.) Für den Sanierungs-Energieausweis werden die geplanten Maßnahmen erfasst und fließen (mit der Möglichkeit der Optimierung) in die zweite Berechnung ein.

Wozu dient der Energieausweis?

Der Energieausweis wird von Bundes- bzw. Ländergesetzen vorgeschrieben, der Nutzen für Sie:
In der Energieberatung ist der Energieausweis vor allem Hilfe bei der Analyse ein sehr nützliches Optimierungsinstrument!