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Niedrigenergiehaus

Grundregeln

In den folgenden Downloads werden grobe Vorgaben und Tipps für die Planung eines Niedrigenergiehauses gegeben. Diese können als Grundgerüst für ein erstes Konzept dienen.
Da die Energiekennzahl ein Resultat des komplexen Zusammenspiels vieler Einzelteile ist, lässt sich diese nie genau vorhersagen - sie muss berechnet werden.
Zum Beispiel können zwei Gebäude, die zwar die gleichen Dämmwerte aufweisen, aber eine andere Gebäudeform oder eine andere Orientierung der Fenster, sehr unterschiedliche Energiekennzahlen haben.

Checkliste für das erste Konzept

Tipps für den Fensterkauf

Wenn Sie Fensterangebote vergleichen, fragen Sie nach detaillierten Werten:
(für die U-Werte gilt: je niedriger, desto besser - dämmt besser)
U-Wert des Glases
U-Wert des Rahmens (manchmal leider nicht verfügbar); der Rahmen ist der schlechteste Teil des Fensters
U-Wert des Fensters gesamt (sollte verfügbar sein)
Woraus besteht der Abstandhalter? (hält die Scheiben auf Abstand, sitzt ganz am Rand) Aluminium ist am schlechtesten, dann kommt Edelstahl, dann Kunststoff.
g-Wert (Energiedurchlassgrad des Glases); je höher, desto besser, weil die Kraft der Sonne besser genützt wird

Je größer der Unterschied zwischen U-Wert Glas und U-Wert Gesamt, umso schlechter ist der Rahmen.

Tipps für den Fenstereinbau

Die Fenster sollten möglichst wärmebrückenfrei, zumindest wärmebrückenoptimiert eingebaut werden. Das erreicht man z.B., indem die Fenster bündig an die Außenkante der massiven Mauer (im Fall des Massivbaus) gesetzt werden. Dann lässt sich die Fassadendämmung ein Stück über den Fensterstock ziehen. Das vermeidet Wärmebrücken und man spart sich die Dämmung der Laibung (die Fassadendämmung soll entsprechend dick sein, sonst wird das Fensterbrett außen zu schmal).

Weiters sollte man auf einen luftdicht ausgeführten Einbau der Fenster achten, also ÖNORM - Montage (Ausschäumen alleine genügt nicht!)

Luftdichtheit Downloads

Passivhaus

Je mehr man die einzelnen Bereiche ausreizt (Wärmedämmung, Superfenster, konsequente Südorientierung, Lüftungsanlage), desto niedriger wird der Heizwärmebedarf. Das geht bis zum Passivhaus, das eine Energiekennzahl von lediglich 15 kWh/m²a oder darunter aufweist. In solch einem Haus wird grundsätzlich kein aktives Heizsystem (Radiatoren, Fußbodenheizung o.ä.) mehr benötigt, was aber nicht ausschließt, dass es ein sehr kompaktes System gibt. Voraussetzung für das Gelingen eines Passivhauses ist eine detaillierte Planung durch erfahrene Fachleute, gute Zusammenarbeit aller am Bau Beteiligten und eine präzise Ausführung / Kontrolle auf der Baustelle.